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		<title>www.tv.intern: Aktuelle Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 16 Apr 2012 15:28:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Görling erneut unter den Top-25-Kanzleien</title>
			<link>http://www.goerling.com/en/newsdetails/news/goerling_erneut_unter_den_top_25_kanzleien/</link>
			<description>Fachjury zeichnet auch die Compliance-Kompetenz der Görling-Anwälte aus</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"><b>Frankfurt.</b> Görling ist ein weiteres Mal unter die besten deutschen Kanzleien gewählt worden. Eine Fachjury zeichnete die Compliance-Kompetenz der Rechtsanwaltsgesellschaft aus. Wie bereits im vergangenen Jahr zum Fachgebiet Wirtschaftsstrafrecht zählt Görling nun auch für seine Compliance-Beratung zu den Top-25-Kanzleien in Deutschland.</p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"></p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt">Nach Angaben der WirtschaftsWoche, die dieses Ranking alljährlich durch Fachleute bestimmen lässt, gingen der Auszeichnung umfangreiche, monatelange Untersuchungen voraus. In einem ersten Schritt habe man durch Datenbankrecherchen und Expertengespräche ermittelt, welche Anwälte in Fachkreisen einen besonders guten Ruf haben. Die danach vorliegenden 167 Vorschläge seien anschließend von sieben Experten aus führenden Kanzleien bewertet worden. In die Endauswahl kamen dadaurch 71 Anwälte. </p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"></p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt">Eine neutrale, sechsköpfige Fachjury bewertete jeden Kandidaten anschließend nach vier Kriterien: Nachweisbare Erfolge, langjährige Erfahrung, Stärke des Teams und Spezialisierung. Jede dieser vier Bewertungen floss gleichrangig mit 25 Prozent in die Schlussbewertung ein. 25 dieser Top-Juristen wurden in die Rangliste 2012 aufgenommen und als Top-25-Kanzlei ausgezeichnet, darunter auch Dr. Helmut Görling und sein Partner Dr. Dirk Seiler.</p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"></p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt">Der Fachjury gehörten an:</p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"><br /><b>Marcus Jacob</b>, seit 2010 Bereichsleiter Compliance der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in Düsseldorf</p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"><br /><b>Oliver Oberg</b>, Leiter des Global Compliance Office der Deutschen Post DHL in Bonn</p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"><br /><b>Professor Achim Schunder</b>, verantwortlich im Verlag C.H.Beck in Frankfurt unter anderem für die NJW, die bedeutendste allgemein-juristische Praktikerzeitschrift</p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"><br /><b>Rüdiger Tuescher</b>, Leiter Fraud &amp; Compliance des Prüfungs- und Beratungsunternehmens PKF Fasselt Schlage</p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"><br /><b>Dr. Hartmut Vennen</b>, Geschäftsführer Strategic Communications bei FTI Consulting in Frankfurt</p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"><br /><b>Roland Tichy</b>, Chefredakteur der WirtschaftsWoche</p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"></p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt">Viele Skandale haben nach Feststellungen der WirtschaftsWoche die deutschen Manager aufgeschreckt und die Sensibilität für das Themas Compliance wachsen lassen. Compliance-Beratung, Compliance-Schulungen und die Installation von Compliance-Systemen sind für Anwaltskanzleien inzwischen ein bedeutendes Wirkungsfeld geworden. </p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt"></p>
<p class="Text" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt">Die Einhaltung von Recht und Gesetz und gute Unternehmensführung werden angesichts hoher wirtschaftlicher Risiken und möglicher persönlicher Konsequenzen für die betroffenen Manager in der Wirtschaft sehr viel wichtiger genommen als in der Vergangenheit.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie Krisen beherrschbar bleiben</title>
			<link>http://www.goerling.com/en/newsdetails/news/wie_krisen_beherrschbar_bleiben/</link>
			<description>Tagung des „Deutschen Instituts für Interne Revision“ in Kassel</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Kassel.</b> Unternehmen sehen sich zunehmend ganz neuen Risiken ausgesetzt. Korruption, Industriespionage, Geldwäsche, Internetangriffe, Kartelle und Datenschutz lauten die Schlagworte. Das „Deutsche Institut für Interne Revision“ (DIIR) hat deshalb zu seiner&nbsp; dritten Anti-Fraud-Management-Tagung am 1. und 2. März 2012 in Kassel einen Kreis namhafter Referenten eingeladen, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Unternehmenssicherheit beschäftigen. 
Dr. Helmut Görling wird in seinem Vortrag am Beispiel eines so genannten „Fraud-Unfalls“ darstellen, wie wirkungsvolles Krisenmanagement auch einen schweren Ereignisfall beherrschbar macht. Görling wird zeigen, wie eine Task Force gebildet wird, wie Beweise beschafft, erhoben und gesichert werden, wie das Schadensmanagement und die Anspruchssicherung funktionieren und wie mit professioneller Krisenkommunikation eine Ausuferung des Falles vermieden wird.
Weitere Themen der DIIR-Tagung sind Vermögensaufspürung und Vermögensrückgewinnung, Hacker-Angriffe auf die Unternehmens-IT, Geldwäsche-Gefahren in modernen Finanzsystemen und weitere Risiken, die sich aus dem Beschäftigten-Datenschutz ergeben können. Die Zusammenarbeit mit Staatsanwaltschaft und Polizei im Ermittlungsverfahren sowie die Bewertung von mündlichen und schriftlichen Angaben spielen in den Vorträgen ebenfalls eine Rolle. 
Wer nutzt sie nicht, die neuen Freiheiten der Technik? Aber wie sicher sind die Smartphones und Tablets, ob iPhone und iPad oder Blackberry und Android-Geräte wirklich? Wie Mobilität, Produktivität und IT-Sicherheit zusammen finden können, ist bei der Fachtagung ein weiteres wichtiges Thema.<br />&nbsp;<br />Die DIIR-Tagung findet in „Aukam’s La Strada“ in Kassel am 1. und 2. März 2012 statt. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite <link http://www.diir.de>http://www.diir.de</link> des „Deutschen Instituts für Interne Revision“.]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Zwang</category>
			<category>Forensic</category>
			<category>Research</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Koelnmesse“ beruft Görling als Ombudsmann</title>
			<link>http://www.goerling.com/en/newsdetails/news/koelnmesse_beruft_goerling_als_ombudsmann/</link>
			<description>Compliance und Prävention sind wichtige Schwerpunktthemen geworden</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Köln.</b> Mit der „Koelnmesse“ setzt in diesem Jahr eine der ganz großen deutschen Messe- und Eventgesellschaften einen besonderen Schwerpunkt bei den Themen Compliance und Prävention. Dr. Helmut Görling wurde dazu als externer Ombudsmann berufen. Zugleich hat die Messegesellschaft eine umfassende „Anti-Korruptionsrichtlinie“ eingeführt. Görling steht nun als&nbsp; Ansprechpartner für Hinweisgeber zur Verfügung, die sich nicht direkt an ihre Vorgesetzten oder die Geschäftsführung wenden möchten, und der Chef der Görling-Unternehmensgruppe wird neben der „Koelnmesse“ auch für deren nationale Tochtergesellschaften wirken.
Compliance schreibt die „Koelnmesse“ gerade wegen ihrer internationalen Ausrichtung und Vernetzung besonders groß. 2,5 Millionen Besucher aus 220 Ländern, 44.000 ausstellende Firmen aus 120 Ländern sowie 25.000 akkreditierte Journalisten bestimmen das Bild bei mehr als 80 Fachmessen, zwei Dutzend Leitmessen verschiedener Branchen und 2000 Kongressen. 
Weltweit bekannt ist die Kölner Messegesellschaft vor allem durch solche Publikumsmagneten wie die „Anuga“, die „Photokina“ und die „Gamescom“. Die „Anuga“ gilt dabei als weltgrößte Messe der Ernährungs- und Nahrungsmittelwirtschaft, zur „Photokina“ kommen alle zwei Jahre Profis und Amateure an den Rhein, die sich dem Thema Fotografie besonders verbunden fühlen, und die „Gamescom“ hat sich als die Messe für die interaktive Unterhaltungsindustrie zu einem wahren Mekka der Video- und Computerspieler entwickelt.
Was die Ausstellungskapazität betrifft ist die „Koelnmesse“ mit ihren 285.000 Quadratmetern nach Hannover und Frankfurt die Nummer 3 in Deutschland. 11 Messehallen und 100.000 Quadratmeter Freifläche sind die ideale Plattform, um „Märkte und Menschen“ zusammen zu führen. Seit zehn Jahren besteht in Köln zudem das „Institut für Messewirtschaft“, das die „Koelnmesse“ aus Anlass ihres 75. Geburtstags gemeinsam mit der Universität Köln ins Leben gerufen hatte. Das auf universitärer Ebene einzigartige Institut widmet sich seit dem Jahre 2000 der Ausbildung von Führungskräften in der Messewirtschaft. ]]></content:encoded>
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			<category>Research</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Russland macht Ernst mit der Bekämpfung der Korruption</title>
			<link>http://www.goerling.com/en/newsdetails/news/compliance_im_russlandgeschaeft/</link>
			<description>Überwältigende Resonanz für die Görling Compliance Veranstaltung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="PADDING-BOTTOM: 3px; BORDER-RIGHT-WIDTH: 0px; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); MARGIN: 0px; PADDING-LEFT: 3px; PADDING-RIGHT: 3px; FONT-FAMILY: Verdana, sans-serif; BORDER-TOP-WIDTH: 0px; BORDER-BOTTOM-WIDTH: 0px; FONT-SIZE: 12px; BORDER-LEFT-WIDTH: 0px; PADDING-TOP: 3px"><b>Frankfurt.</b>&nbsp;Die russische Politik macht Ernst mit der Korruptionsbekämpfung. Die Fortschritte im Wirtschaftsleben, nämlich Bestechung und Bestechlichkeit massiv zurückzudrängen, seien unübersehbar. Dies ist die übereinstimmende Meinung zahlreicher Russland-Experten, die an der Görling Compliance Veranstaltung teilnahmen. Das Forum in der Frankfurter IHK stieß auf eine überwältigende Resonanz. Mehr als 180 Vertreter der heimischen Wirtschaft nahmen die einzigartige Gelegenheit wahr, um sich aus erster Hand über die Entwicklung in Russland informieren zu können.
Der russische Alltag steht in einem gewissen Kontrast zur neuen Situation im Wirtschaftsleben. Denn im Alltag werde häufig immer noch die Hand aufgehalten, um kleinere und größere Dienstleistungen möglich zu machen. Daraus dürften aber nicht die falschen Schlussfolgerungen für offizielle Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen oder mit Behörden gezogen werden, warnen die Fachleute. Dann könnte es nämlich unangenehme Überraschungen geben.
<b>Neigung zu zweierlei Maß</b>
Die deutsche Fernsehjournalistin Dr. Gabriele Krone-Schmalz, Moderatorin der Görling-Veranstaltung, meinte in ihrem Vortrag mit dem provokanten Thema „Vorurteile und andere Wahrheiten“, die Öffentlichkeit in Deutschland neige dazu, mit zweierlei Maß zu messen. Während man beispielsweise einen jungen erfolgreichen amerikanischen Unternehmer bewundere, nehme man bei einem vergleichbaren jungen Russen an, sein wirtschaftlicher Erfolg sei nur seinen Halbwelt-Beziehungen geschuldet. Krone-Schmalz mahnte, man solle sich nicht wie Lehrmeister gegenüber Russland aufführen, das sei verletzend und schade den Wirtschaftsbeziehungen. Die einfache Bevölkerung habe in den vergangenen 20 Jahren so viele Veränderungen erlebt, dass deren Bedarf an „Reformen“ mehr als gedeckt sei. Die Russen erwarteten nicht ständig neue Vorschläge für ihr politisches System, sondern zum Beispiel Ideen und Konzepte für notwendige Infrastrukturmaßnahmen.
<b>Gesetzeslücken und &quot;Wegwerffirmen&quot;</b>
Prof. Dr. Karl A. Eckstein, Rechtsanwalt aus Berlin und Leiter eines Consulting-Unternehmens in Moskau, berichtete von widersprüchlichen Gesetzen und Gesetzeslücken, wodurch wirtschaftliches Handeln erschwert wird. Als großen Nachteil empfindet der Jurist beispielsweise das Fehlen eines Gesetzes für Verwaltungsverfahren. Hier herrsche Unsicherheit und diese hemme Investitionen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor seien so genannte „Wegwerffirmen“, also Unternehmen, die nur für wenige Wochen bestehen und bei der ersten Steuerzahlung nach spätestens drei Monaten wieder von der Bildfläche verschwunden sind. Nach Ecksteins Erfahrungen sei das Prinzip der „Schwarzen Kassen“ auch noch nicht überall aufgegeben worden. Der Experte warnte aber davor, sich auf eine solche Praxis einzulassen. Gleiches gelte für Erpressungsversuche. Dann solle man, wie in Deutschland auch, die Polizei rufen.
<b>Compliance sorgt für Wettbewerbsvorteile</b>
Siemens hat „aus der Katastrophe des eigenen Korruptionsfalles in den Jahren 2006 und 2007“ ganz entscheidende Lehren gezogen, meinte Walter Sölle, Cluster Compliance Officer für Russland. Der Konzern gehe auch in Russland nun einen konsequent anderen Weg. Man verzichte eher auf ein Geschäft, als dass man zweifelhafte Verhältnisse toleriere. In einer Umbruchsituation wie in Russland sei es wichtig, Standfestigkeit zu zeigen. Siemens versuche auch andere Unternehmen für diese Einstellung zu gewinnen und habe damit Erfolg. „Man muss das durchhalten und standhaft bleiben.“ Weit mehr als 90% der Mitarbeiter in Russland sehen nach Sölles Worten in Compliance-Anstrengungen sogar Wettbewerbsvorteile. Kuriose Randerscheinung: Wer zusammen mit anderen Unternehmen einen klaren Kurs fahre, um gemeinsam Korruption zu bekämpfen, bekomme es manchmal mit kartellrechtlichen Fragen zu tun, meinte Sölle.
<b>&quot;Korruption liegt nicht in den Genen der Russen&quot;</b>
David L. Stulb und Ivan Ryutov von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &amp; Young und mit den Verhältnissen in Russland bestens vertraut, wiesen in ihren Vorträgen darauf hin, dass sich Russland immer stärker auch an internationalen Standards der Korruptionsbekämpfung orientiere. Gerade die neuen britischen oder die strengen US-amerikanische Regelungen seien für russische Unternehmen sehr wichtig geworden, weil zahlreiche Oligarchen gerne in Großbritannien oder den USA leben und deshalb Konflikte mit den dortigen Rechtssystemen scheuen. Das wirke sich dann „erzieherisch“ auch auf ihre russischen Geschäfte aus. „Korruption liegt nicht in den Genen der Russen“, räumten die beiden Fachleute mit Vorurteilen auf. Das „Nulltoleranzprinzip“, wie es etwa von Siemens vorgelebt werde, sei ein hervorragendes Beispiel, das mehr und mehr Schule mache.
<b>Folgen in Deutschland möglich</b>
Für deutsche Unternehmen können Nachlässigkeiten oder gar Gesetzesverstöße im Russland-Geschäft schwer wiegende Folgen nach sich ziehen – in Deutschland. Davor warnte Dr. Helmut Görling. Durch die Tatsache, dass die deutschen Staatsanwaltschaften bei reinen Auslandsdelikten noch eine gewisse Zurückhaltung üben und auch viele solcher Verfahren eingestellt werden, sollten sich Unternehmer und Manager nicht in falsche Sicherheit wiegen. Für Görling, seit Jahrzehnten ein erfahrener Jurist bei der Entdeckung und Bekämpfung von Korruptionsdelikten, kommt nämlich die Hauptgefahr quasi indirekt daher. Bei in Deutschland begangenen Delikten, etwa Steuervergehen, stoßen die Ankläger oft auf Querverbindungen zu anderen Geschäftsbeziehungen und Unternehmen, etwa im Russland-Geschäft. Solche „Kollateralschäden“ stellen laut Görling ein hohes Risiko für deutsche Unternehmen dar. Zudem sensibilisiere die öffentliche Diskussion über Korruption nicht zuletzt auch Polizei und Staatsanwaltschaften hierzulande.
Görling kündigte an, dass seine Unternehmensgruppe gemeinsam mit Partnern im nächsten Jahr eine ähnliche Compliance-Veranstaltung ausrichten wird. Dann steht ein weiterer Wachstumsmarkt im Mittelpunkt: China.
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</div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>WirtschaftsWoche: Görling unter den deutschen TOP25-Kanzleien</title>
			<link>http://www.goerling.com/en/newsdetails/news/wirtschaftswoche_goerling_unter_den_deutschen_top25_kanzleien/</link>
			<description>Fachjury und unabhängige Experten wählten die besten Wirtschaftsstrafrechtler. Nachweisbare...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Düsseldorf/Frankfurt.</b> Die in Düsseldorf erscheinende &quot;WirtschaftsWoche&quot; hat Dr. Helmut Görling und seine Rechtsanwaltsgesellschaft zu einer der TOP25-Kanzleien für Wirtschaftsstrafrecht gewählt. Nachweisbare Erfolge, Erfahrung, Stärke des Teams und Spezialisierung lauteten die vier Hauptkriterien für dieses Ranking. <br /><br />In einem dreistufigen Auswahlprozess wurden die 25 besten deutschen Kanzleien gekürt. Zunächst wählte die &quot;WirtschaftsWoche&quot; mehr als 100 Juristen aus, die im vergangenen Jahr besonders positiv auf sich aufmerksam gemacht hatten. Neun unabhängige Experten des Fachgebiets Wirtschaftsstrafrecht bildeten aus dieser Vorauswahl ein 40 Kanzleien umfassendes Elite-Panel. Danach trat als dritter Auswahlschritt noch eine vierköpfige Fachjury in Aktion, um die TOP25-Kanzleien zu bestimmen. <br /><br />Der Jury gehörten an: 
<ul><li>Professor Felix Hey, Geschäftsführer des juristischen Fachverlags Dr. Otto Schmidt Verlag</li><li>Wolfgang Schaupensteiner, ehemaliger Staatsanwalt für Wirtschaftsstrafsachen und Ex-Compliance-Chef der Deutschen Bahn AG</li><li>Professor Achim Schunder, Schriftleiter der NJW (&quot;Neue Juristische Wochenschrift&quot;)</li><li>Roland Tichy, Volkswirt und Chefredakteur der &quot;WirtschaftsWoche&quot;</li></ul>
<p class="bodytext">Unter der Schlagzeile &quot;Klassisch verteidigt&quot; schreibt die &quot;WirtschaftsWoche&quot; unter anderem über Dr. Helmut Görling: Abseits der klassischen Verteidigung von Managern vor Gericht haben viele der Top-Wirtschaftsstrafrechtler neue Betätigungsfelder aufgetan. Helmut Görling aus Frankfurt etwa deckt im Auftrag von Unternehmen wie Ikea Straftaten auf. Staatsanwälte bekommen von ihm ausrecherchierte Fälle, sodass Verfahren dann oft zügig beendet werden können. Strafrechtler fungieren auch als Anlaufstellen für Mitarbeiter, die Straftaten anzeigen wollen (&quot;Whistleblower&quot;). </p>
Zu den öffentlich stark diskutierten Themen Gesetzesflut und Korruption heißt es in der &quot;WirtschaftsWoche&quot;: Der Gesetzgeber hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein undurchschaubares Netz von Regeln gesponnen, die vielen Unternehmen das Leben schwer machen, berichten Vertreter der Zunft. Weil lange Zeit unklar bleibe, wie die Rechtsprechung neue Regeln später auslegt, müssten sich Unternehmen präventiv immer stärker wappnen und mithilfe von Strafrechtlern strittige Fragen klären. Stark verunsichert sind Deutschlands Manager etwa ob der nicht enden wollenden Korruptionsskandale bei ersten Industrieadressen. Was aber ist Korruption? Wenn Verkäufer der Telekom, um bei VW Sympathiepunkte zu sammeln, deren Werksverein sponsern? Wenn ein Chefeinkäufer eine Einladung zum Formel 1-Rennen annimmt? Oder wenn ein Vertriebler seinem Geschäftspartner ein Essen für 20, 50 oder 75 Euro spendiert? Die Antworten sind nicht eindeutig, die Wirtschaftsstrafrechtler brüteten deshalb im Arbeitskreis Corporate Compliance einen &quot;Kodex zur Abgrenzung von legaler Kundenpflege und Korruption&quot; aus.Der Beitrag &quot;Klassisch verteidigt&quot; aus der &quot;WirtschaftsWoche&quot; steht hier <link fileadmin/fm-dam/02_Rechstanwaltsgesellschaft/PDF/Klassisch_verteidigt.pdf - download>zum Download </link>bereit.]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Forensic</category>
			<category>Research</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Criminal Compliance“ - Tagung führte Praktiker und Wissenschaftler zusammen</title>
			<link>http://www.goerling.com/en/newsdetails/news/test/</link>
			<description>Vortrag von Dr. Helmut Görling / Die Aufarbeitung von Criminal Compliance-Fällen vor den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Augsburg.</b> Compliance ist in aller Munde. Und dennoch besteht höchste Unsicherheit darüber, was Compliance eigentlich bedeutet. Wissenschaftliche und praktische Aspekte der nationalen und internationalen Compliance-Diskussion standen deshalb bei einer Tagung an der Universität Augsburg im Mittelpunkt. 
<p class="bodytext">Das Center for Criminal Compliance (CCC) und die Forschungsstelle für Internationales Gesellschaftsrecht der Universität Augsburg boten bei der 1. Compliance-Tagung in einem Zivilrechts- und drei Strafrechtspanels Wissenschaftlern und Praktikern ein anspruchsvolles Programm. Für die Vorträge der zweitägigen Veranstaltung konnten hochrangige Referenten aus dem In- und Ausland gewonnen werden, die den CCC-Anspruch, Wissenschaft und Praxis zu verknüpfen, eindrucksvoll illustrierten. </p>
<p class="bodytext">Als deutschlandweit erste Einrichtung dieser Art wurde im Sommer 2009 an der Universität Augsburg das Center for Criminal Compliance errichtet. Am CCC haben sich erfahrene Strafrechtswissenschaftler und Praktiker zusammengefunden, um unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Rotsch für die in der Wirtschaft auftauchenden Fragen in Zusammenhang mit strafrechtlichen Risiken und ihrer Vermeidung wissenschaftlich fundierte und praxistaugliche Lösungen anzubieten. </p>
<p class="bodytext">Das Center for Criminal Compliance versucht, durch eine in Deutschland einzigartige Verbindung von Theorie und Praxis wissenschaftlich fundierte und praxistaugliche Lösungen zu entwickeln. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Internationales Gesellschaftsrecht der Universität Augsburg. </p>
<p class="bodytext">Das Themenspektrum reicht von „Grundpflichten und Haftungsgefahren für Unternehmensleiter“ über „Auswirkungen wachsender Complianceanforderungen auf die unternehmerische Praxis im Mittelstand“ und „Strafrechtliche Risiken von Compliance-Beauftragten“ bis hin zu „Rechtlichen Vorgaben und sinnvollen Regelungen in Ethik-Richtlinien“ sowie „Compliance aus Sicht des Gerichts“. </p>
<p class="bodytext">Dr. Helmut Görling von der Görling Rechtsanwaltsgesellschaft berichtete in einem Vortrag aus seiner jahrelangen Erfahrung mit der Aufarbeitung von Criminal Compliance-Fällen vor den Zivilgerichten. </p>]]></content:encoded>
			
			<author>ingo@typo3.org</author>
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europas Staatsanwalt: Kriminalität wird globaler</title>
			<link>http://www.goerling.com/en/newsdetails/news/europas_staatsanwalt_kriminalitaet_wird_globaler/</link>
			<description>Frankfurter Neue Presse und Frankfurter Rundschau berichten über die Veranstaltung der Görling...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Europas Staatsanwalt</b> 
<b>Strafverfolgung ab 2011 europäisch koordiniert</b> 
<i>Von Stefan Röttele (Frankfurter Neue Presse)</i> 

Die EU-Agentur Eurojust könnte schon bald den Rang einer europäischen Staatsanwaltschaft einnehmen. Ihr neuer Chef hat sich nun in Frankfurt vorgestellt. 
Frankfurt. Ein US-Amerikaner vertreibt vom Saarland aus gefälschte Arzneimittel, sein Firmensitz liegt in Gibraltar, die Geschäftskonten in der Schweiz. Festgenommen wird der Mann aber auf Mallorca. Für Anwälte längst nichts Besonderes mehr. «Fast jeder Fall, den wir bearbeiten, hat mittlerweile einen solch internationalen Bezug», sagt Helmut Görling, Geschäftsführer der gleichnamigen Frankfurter Rechtsanwaltsgesellschaft, die auf Wirtschaftskriminalität spezialisiert ist. 
Damit die nationalen Ermittlungsbehörden in Zeiten von global agierenden Schwerkriminellen nicht hinterherhinken müssen, ist vor sieben Jahren die EU-Agentur Eurojust gegründet worden. Der tatsächliche Einfluss der in Den Haag ansässigen Behörde ist bislang noch eher gering: Beraten, unterstützen – das sind die beiden Hauptbetätigungsfelder. Doch mit dem Lissabon-Vertrag sollen die Kompetenzen von Eurojust bald schon erweitert werden. Von 2011 an können die Juristen selbst Strafverfahren einleiten und die Ermittlungen in den Mitgliedsstaaten koordinieren. In Zukunft könnte es also neben einem EU-Außenminister auch einen EU-Staatsanwalt geben. 
Außerdem hat die Agentur seit Februar 2010 einen neuen Chef: Den Waliser Aled Williams, der gestern der Einladung der Frankurter Kanzlei in die Frankfurter Börse folgte, um sich und die Aufgaben seiner Agentur der deutschen Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Brite stellte kurz die Arbeit vor, blieb in seinem Vortrag vor Juristen aber sehr zurückhaltend. So forderte er nicht etwa eine Aufstockung seines Personals oder eine Erhöhung seines Budgets – was angesichts der baldigen Aufgabenerweiterung zu erwarten gewesen wäre. Deutlich wurde immerhin, dass Williams der Kampf gegen den internationalen Menschen- und Drogenhandel sehr am Herzen liegt. Er sprach von einer «wachsenden Gefahr», die zwischenstaatliche Handlungsfähigkeit unbedingt erfordere. 
Ein Problem für die zukünftige europäische Strafverfolgung dürften zweifellos die 27 nationalen Strafgesetzbücher sein. In Deutschland etwa sind die Hürden für Wohnraum-Überwachung deutlich höher als anderswo, wie Nicola Beer, Staatssekretärin im Hessischen Justizministerium, zu bedenken gab. In anderen Ländern wiederum ist es deutlich schwieriger, den Geldfluss von und zu Bankkonten zu unterbinden.

<b>EU stützt Ermittler </b>
<b>Kriminalität wird globaler</b> 
<i>Von Daniel Baumann (Frankfurter Rundschau)</i> 

Gefälschte Schuhe aus Asien, teure Uhrenplagiate und unlautere Arzneimittelkopien aus dem Internet. Internationale Produktpiraterie ist eines von vielen Wirtschaftsdelikten, mit denen die Strafverfolgungsbehörden täglich zu tun haben. Auch Geldwäsche, Drogenhandel oder Steuerhinterziehung beschäftigen die Beamten. Sie müssen dabei immer öfter global ermitteln. &quot;Es gibt heute kaum noch einen Fall von Wirtschaftskriminalität, der nicht internationale Bezüge hat&quot;, sagt Helmut Görling, Geschäftsführer der gleichnamigen Anwaltskanzlei in Frankfurt. Kriminelle agierten international, um dunkle Geschäfte zu vertuschen. 
<p class="bodytext">Fast 1500 Fälle von Wirtschaftskriminalität wurden im vergangenen Jahr von der EU-Agentur Eurojust betreut. Das sind siebenmal so viele wie noch 2003. Bei internationaler Kriminalität koordiniert Eurojust die gemeinsamen Ermittlungen mehrerer nationaler Justizbehörden. Experten für Wirtschaftsdelikte erwarten, dass in der Wirtschaftskrise Steuerbetrug und Korruption zunehmen. Firmen seien unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen zunehmend bereit, Grenzen zu überschreiten. </p>
Der frisch ins Amt gehobene Eurojust-Präsident Aled Williams erhält von 2012 an neue Befugnisse. Eurojust soll dann nicht mehr nur die Arbeit der nationalen Strafverfolgungsbehörden koordinieren, sondern auch selbst Ermittlungen initiieren. &quot;Wir werden dann einen europäischen Staatsanwalt für Wirtschaftsdelikte haben&quot;, sagte er. Er erwartet, dass künftig stärker als bislang aus Drittstaaten heraus Kriminalität in die Europäische Union hineingebracht werde. 
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>EU-Wirtschaftsraum ist sehr attraktiv für Kriminelle</title>
			<link>http://www.goerling.com/en/newsdetails/news/eu_wirtschaftsraum_ist_sehr_attraktiv_fuer_kriminelle/</link>
			<description>Eurojust-Präsident Aled Williams erwartet verstärkte Angriffe des organisierten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Frankfurt.</b> Der europäische Wirtschaftsraum muss sich auf verstärkte Angriffe des organisierten Verbrechens einstellen und deshalb seinen Kampf gegen die grenzüberschreitende Kriminalität weiter intensivieren. Die Bildung einer europäischen Staatsanwaltschaft wäre die logische Konsequenz. Dies hat der Präsident von Eurojust, Aled Williams, vor Experten aus Politik, Wirtschaft und Rechtswesen in Frankfurt deutlich gemacht. Fast 1500 Fälle von Schwerstkriminalität wie Geldwäsche oder Steuerkarussell, Produkt- und Markenpiraterie, Internetkriminalität, Menschen- und Drogenhandel sowie Terrorismusfinanzierung wurden im vergangenen Jahr von Eurojust bearbeitet. Das entspricht einer Versiebenfachung der Fallzahlen gegenüber 2003 beim Eurojust-Start, sagte Williams. 
Die grenzüberschreitende Kriminalität ist nach den Worten des Eurojust-Präsidenten nicht nur wegen der schweren wirtschaftlichen Schäden, die Jahr für Jahr in die Milliarden gehen, eine Herausforderung, sondern stellt zunehmend auch eine direkte Gefahr für die Verbraucher dar. Organisierte Produkt- und Markenpiraterie beispielsweise bei Medikamenten oder Fahrzeugteilen könne zu schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken für die Bürger führen, betonte Williams. 
Eurojust koordiniert die Zusammenarbeit der europäischen Strafverfolgungsbehörden und ist neben der Polizeiagentur Europol und dem Amt für Betrugsbekämpfung Olaf die dritte Waffe der EU im Kampf gegen grenzüberschreitende und organisierte Kriminalität. Rund 200 Staatsanwälte und Richter aus den 27 EU-Staaten bilden die Eurojust-Zentrale im niederländischen Den Haag. 30 Millionen Euro beträgt ihr Budget in diesem Jahr. Williams lobte die äußerst aktive Rolle Deutschlands in der europaweiten Verbrechensbekämpfung. An der Spitze des deutschen Team bei Eurojust steht Bundesanwalt Michael Grotz. 
Williams zeichnete bei der Veranstaltung in der Frankfurter Industrie- und Handelskammer gemeinsam mit dem Münchner Strafrechtler Prof. Bernd Schünemann junge Rechtswissenschaftler aus. Der „Atriumspreis 2010“, den Rechtsanwalt Helmut Görling für herausragende wissenschaftliche Arbeiten zum Thema „Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität“ gestiftet hat, ging an die gebürtige Thüringerin Kathleen Mittelsdorf. Die 34-jährige Richterin am Landgericht Wiesbaden hatte sich in ihrer Doktorarbeit mit der Strafbarkeit juristischer Personen beschäftigt und dafür plädiert, Unternehmen und Verbände künftig unmittelbar bestrafen zu können. Unternehmensstrafen sind in anderen Ländern, beispielsweise in den USA, bereits ein wichtiger Bestandteil von Abschreckungsmassnahmen. 
Nach den Worten Schünemanns, der die Fachjury des „Atriumspreises“ geleitet hat, stehen das Wirtschafts- und das Umweltstrafrecht heute auch im Zentrum der rechtswissenschaftlichen Forschung. Die von jungen Juristen, Ökonomen und Sozialwissenschaftlern eingereichten Arbeiten hatten durchweg hoch aktuelle Themen zum Gegenstand, wie zum Beispiel Betrug in der gesetzlichen Krankenversicherung, Korruptionsbekämpfung, Schutz von Gläubigern und Arbeitnehmern bei Insolvenzstraftaten oder Gewinnabschöpfung in Geldwäschefällen. 
Veranstalter des Expertentreffens in der IHK Frankfurt waren die Görling Rechtsanwaltsgesellschaft und das Institute for European Affairs (INEA). Die Görling Rechtsanwaltsgesellschaft ist auf die Vertretung von Unternehmen und Institutionen spezialisiert, die durch Fälle von Wirtschaftskriminalität geschädigt wurden. Das Düsseldorfer Institute for European Affairs unter der Leitung von Prof. Jürgen Gramke engagiert sich europaweit bei der Lösung politischer und juristischer Probleme. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Compliance-Handbuch erschienen</title>
			<link>http://www.goerling.com/en/newsdetails/news/compliance_handbuch_erschienen/</link>
			<description>Unternehmen können Haftungsrisiken, finanzielle Schäden und Imageverluste vermeiden.
Dr. Helmut...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Frankfurt/Heidelberg.</b> Sinkendes Vertrauen in der Öffentlichkeit, finanzielle Verluste und Haftungsfälle in den obersten Führungsebenen – die Verletzung rechtlicher und betriebsinterner Compliance-Vorschriften stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Mit vielen Beispielen und Mustern zeigt das jetzt im Verlag C.F. Müller (Heidelberg) vorgelegte &quot;Handbuch Compliance&quot; die vielfältigen Problembereiche auf, identifiziert die Handlungsnotwendigkeiten und gibt detaillierte Verhaltensempfehlungen. Das Handbuch hilft Unternehmen dabei, Haftungsrisiken, finanzielle Schäden und Imageverluste zu vermeiden. 
<p class="bodytext">Dazu bietet das Handbuch:</p>
<ul><li>einen Überblick über die Rechtsordnungen im europäischen Raum und in den USA</li><li>die notwendige Rechtssicherheit bei der Definition der Compliance-Ziele</li><li>Hilfe beim Aufbau einer Compliance-Abteilung und der Ernennung eines Compliance-Officers</li><li>eine praktische Anleitung zur Umsetzung des Compliance-Programms im Unternehmen, von der Aufklärung und Ausbildung des Vorstands und der Belegschaft bis hin zur Kontrolle</li><li>die Erläuterung aller Risikobereiche, wie z. B. Dokumentenmanagement, Intellectual Property oder Insiderhandel, die in ein Compliance-Programm eingehen sollten</li><li>die Darstellung der Wechselwirkungen zwischen Compliance und Strafrecht bzw. Compliance und Aufsichtsrecht.</li></ul>
<p class="bodytext">Die <b>Herausgeber</b> sind Dr. Helmut Görling, Dr. Cornelia Inderst (Director Group Compliance) und die Korruptionsforscherin Prof. Dr. Britta Bannenberg.</p>
<p class="bodytext">Zum <b>Autorenteam</b> gehören Prof. Dr. Britta Bannenberg, RAin Silvia C. Bauer, Dipl.-Volksw. Christoph Beste (Senior Manager), RA Dr. Claas de Boer (LL.M.), RAin Kristina Brauckmann, RAin Ina Brock, RA Dr. Björn Demuth (StB, FA Steuerrecht), RA Dr. Alfred Dierlamm (FA Strafrecht), RA Dr. David Elshorst (FA Verwaltungsrecht), RA Stefan Falge, RAin Martina Flitsch, Dr. jur. Dr. rer. pol. Hermann Geiger (LL.M., Chief Legal Officer), RA Dr. Helmut Görling, RAin Dr. Cornelia Inderst (Director Group Compliance), Dr. Daniel Kaiser (Staatsanwalt), RA Dr. Sebastian Lach, RAin Claudia Leyendecker (StB), Prof. Dr. Klaus Mentzel (Unternehmensberater), RAin Sina Poppe, RA Dr. Markus S. Rieder (LL.M.), Dipl.-Betriebsw. Hanns-Jörg Schmitt (Director), RA Prof. Dr. Joachim Schrey, RAin Eva Schrödel (FAin Strafrecht), RA Dr. Joachim Schütze, Prof. Dr. Burkhard Schwenker (Chief Executive Officer), Dieter Soika (Medienberater), Dr. Rolf Tanner (Risikomanager), RAin Daniela Weber-Rey, RA Dr. Herbert Wohlmann und Christian Zeunert (E-Discovery-Manager). </p>
<p class="bodytext">Dem wichtigen Nachschlagewerk hat der Verlag zur Frage der Verantwortung einen Satz des römischen Kaisers Marc Aurel vorangestellt: „Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er es kann, der befiehlt es.“ Das mehr als 700 Seiten starke Handbuch ist bei C.F. Müller in der Reihe Gesellschaftsrecht &quot;Das entscheidende Wissen&quot; erschienen, hat die ISBN 978-3-8114-3648-0 und kostet gebunden 129,95 Euro. </p>
<link http://www.goerling.com/fileadmin/user_upload/Goerling/PDF/GoerlingComplianceProspWeb.pdf - external-link-new-window>&gt;&gt;&gt; PDF-Download: Handbuch COMPLIANCE – Informationen des Verlags</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 26 May 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Mit Elite-Teams gegen Wirtschaftskriminalität?</title>
			<link>http://www.goerling.com/en/newsdetails/news/mit_elite_teams_gegen_wirtschaftskriminalitaet/</link>
			<description>Berliner Sicherheitsgespräche greifen neue Konzepte der Strafverfolgung auf
Dr. Helmut Görling bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Berlin.</b> Der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität wird immer schwieriger. Denn die Welt ist global und schneller geworden, das Recht aber regional und langsam geblieben. Bei den Berliner Sicherheitsgesprächen, die der Bund Deutscher Kriminalbeamter in diesem Jahr zum vierten Mal ausrichtete, waren sich der Experten aus Politik, Wirtschaft und Rechtswesen einig: Polizei und Gerichte müssen personell in die Lage versetzt werden, auch hochkomplexe, grenzüberschreitende Sachverhalte zu lösen. Zu oft fehlt es dafür aber an der notwendige kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Ausbildung. Die Verbesserung der Ausbildung und Fortbildung halten die Fachleute deshalb für zwingend geboten. Aber sie diskutieren auch eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Strafverfolgungsbehörden und sogar die Bildung von so genannten fachübergreifenden &quot;Elite-Teams&quot; zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität. 
Ist eine Nutzung externer Dienstleister für die Unterstützung polizeilicher Arbeit möglich und sinnvoll? Welche Rolle spielen die Zollbehörden bei der Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität? Wie sieht es mit der strafrechtlichen individuellen und organrechtlichen Verantwortung von deutschen Bankmanagern im Ergebnis der Finanzkrise aus? Brauchen wir ein separates Unternehmensstrafrecht? Diese und viele andere Fragen und Anregungen stellten die zahlreichen fachkundigen Zuhörer den fünf Podiumsteilnehmern Christoph Ahlhaus (Innensenator aus Hamburg), Matthias Brier (Firma AMD), Ulrich Brehmer (Handelskammer Hamburg), Dr. Helmut Görling von der Görling Rechtsanwaltsgesellschaft sowie Rolf Jaeger, Chefredakteur der Zeitschrift &quot;Der Kriminalist&quot; und Moderator Heinz Schulte, Chefredakteur der Fachzeitschrift &quot;Griephan Global Security&quot;. 
Die alljährlich durch das Bundeskriminalamt veröffentlichte Kriminalitätsstatistik gibt lediglich einen Überblick über das &quot;Hellfeld&quot;. Ein leider zurückhaltendes Anzeigeverhalten bei Delikten der Wirtschaftskriminalität führt jedoch zu einem steigenden &quot;Dunkelfeld&quot;. Dabei wurde schon jedes zweite deutsche Unternehmen durch wirtschaftskriminelle Handlungen und jedes fünfte Unternehmen durch Wettbewerbsdelikte geschädigt. Auch ist die Zunahme sogenannter Insiderstraftaten zu verzeichnen, weiterhin die Komplexität der Finanzmarktdelikte. Erstaunlicherweise fühlen sich Unternehmen dennoch mehr durch eine ausufernde Bürokratie als durch wirtschaftskriminelle Handlungen bedroht. Die Aufdeckung von Straftaten der Wirtschaftskriminalität ist meist durch Zufälle geprägt. Da stellt sich mancher in den Sicherheitsbehörden schon die Frage: Sind wir überhaupt noch ausreichend Akteur?]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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